Home Improvement: Ein Mediacenter im Eigenbau III
Heute: Der Zusammenbau
Die Damen und Herren von Atelco, Amazon.de und DHL haben mittlerweile ihren Job gemacht. Alle Einzelteile aus der Materialliste wurden pünktlich zum Zusammenbau geliefert.
Also erstmal auspacken und alles genau anschauen. Besonders interessant dabei ist das Shuttle-Gehäuse. Nach dem Abnehmen des Deckels wird klar, dass ich mir lieber ein 19-Zoll-Gehäuse für mein Mediacenter hätte kaufen sollen. Denn in dem kleinen Barebone wirds ziemlich eng für meine ungelenken Finger.

Zuerst mal den Schlitten für die Festplatte und das DVD-Laufwerk sowie den Lüfter und die Heatpipe ausbauen. Sieht schwieriger aus, als es ist. Außerdem ist dem Gehäuse eine ausführliche Anleitung beigelegt.
Na ja, das Ding ist nun also zerpflückt. Jetzt ist Platz für die CPU. Hebel hoch und die richtige Position finden. Auf dem Plastiksockel und der CPU-Unterseite ist dazu ein kleines Dreieck angebracht. Bringt man beide aufeinander, dann passt es. Hebel wieder runter und die CPU sitzt.
Als nächstes werden die Speicherriegel in die "Bänke" gedrückt. Dem steht eigentlich nur das Netzteil im Weg, das sich etwa einen Zentimeter darüber befindet. Wer die Herausforderung sucht, kann sie natürlich auch so eindrücken. Ich hab mich aber entschieden, das Netzteil abzubauen und es zur Seite zu schieben. Jetzt ist Platz für große Hände um die Ram-Riegel zu montieren. Danach kann man das Netzteil dann wieder an seiner alten Position befestigen.
Jetzt kommt die Wärmeleitpaste auf die CPU und dann die Heatpipe andrücken und wieder befestigen. Zum Schluss noch den Lüfter wieder montieren.

An dieser Stelle hab ich mich jetzt dummerweise entschlossen, die Festplatte und den Schlitten wieder zu montieren. Besser wärs aber gewesen, erstmal die Grafikkarte in den AGP- und die Sat-Karte in den PCI-Slot zu friemeln. Geht natürlich auch, wenn der Schlitten schon drin ist, war aber wesentlich umständlicher und man zieht sich an den Metalkanten des Schlittens mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Wunden an den Händen zu. Es soll ja auch jeder sehen, das man hart gearbeitet hat Ansonsten ist das Gehäuse aber wirklich sehr gut gearbeitet, so das man den Verlust von Fingern nicht wirklich befürchten muss.
Übrigens spart es ungemein Zeit, wenn man die Festplatte gleich richtig rum auf dem Schlitten montiert (Steckerleisten nach hinten). Dann muss man die halbe Kiste nicht wieder auseinanderschrauben, wenn man sie anschließen will. Nicht, dass mir das passiert wäre. Ich wollte es nur mal erwähnen *hüstel*.
Ok, also der Schlitten ist drin und die Steckkarten auch. Das DVD-Laufwerk sollte man sich ganz bis zum Schluss aufheben. Da es doch um einige Zentimeter hinten über den Schlitten hinausgeht, wird es sonst sehr eng im Gehäuse und man hat Probleme die Festplatte an die Stromversorgung und den S-ATA-Konnektor anzuschließen.
Wirkliche Probleme gab es beim Zusammenbau eigentlich nicht. Die Reihenfolge sollte man sich vorher genau überlegen. Was die nötigen Kabel (Stromversorgung, S-ATA, IDE) angeht: Die sind fast alle (bis auf das S-ATA-Datenkabel) im Gehäuse vormontiert und haben genau die richtige Länge, um sie problemlos anzuschließen. Für Geräte, die als Bulkware (Massenware, wie beispielsweise im Fall des DVD/CD-Brenners) gekauft wurden, liegen dem Gehäuse genügend Befestigungsschrauben bei.

So, fertig! Dann mal ab damit auf den Schreibtisch - anschließen und einschalten. Erstaunlicherweise spuckte er keine Funken und nach dem Einlegen der erste Installation-CD (zur WIN XP Mediacenter Edition 2005 gehören 2) läuft das Setup problemlos an. Mittendrin verlangt XP dann die zweite CD. Nach dem Einlegen geht es ebenfalls anstandslos dem Ende der Installation entgegen. Dann allerdings kommt eine Microsoft-typische Mystik-Meldung: Die CD mit dem Service Pack 2 wird verlangt.
Der geneigte Installationsteilnehmer fragt sich nun: Welche ist das? Die Erste oder die Zweite oder vielleicht eine ganz Andere? Ich will Euch nicht auf die Folter spannen: Es ist die Erste (Ok, kommt man auch selbst drauf). Warum Microsoft das nicht einfach ganz klar schreiben kann, bleibt das Geheimnis der Redmonder.
Nach etwa 45 Minuten ist die Installation beendet und Windows XP MCE 2005 wird das erste Mal gestartet. Kein Bluescreen und kein Absturz: Es funktioniert. Ob das so bleibt und welche Tricks man anwenden muss, um das Mediacenter zum Ausgeben von Sat-Fernsehen zu bewegen - das erfahrt Ihr in der nächsten Ausgabe.
Die Damen und Herren von Atelco, Amazon.de und DHL haben mittlerweile ihren Job gemacht. Alle Einzelteile aus der Materialliste wurden pünktlich zum Zusammenbau geliefert.
Also erstmal auspacken und alles genau anschauen. Besonders interessant dabei ist das Shuttle-Gehäuse. Nach dem Abnehmen des Deckels wird klar, dass ich mir lieber ein 19-Zoll-Gehäuse für mein Mediacenter hätte kaufen sollen. Denn in dem kleinen Barebone wirds ziemlich eng für meine ungelenken Finger.

Zuerst mal den Schlitten für die Festplatte und das DVD-Laufwerk sowie den Lüfter und die Heatpipe ausbauen. Sieht schwieriger aus, als es ist. Außerdem ist dem Gehäuse eine ausführliche Anleitung beigelegt.
Na ja, das Ding ist nun also zerpflückt. Jetzt ist Platz für die CPU. Hebel hoch und die richtige Position finden. Auf dem Plastiksockel und der CPU-Unterseite ist dazu ein kleines Dreieck angebracht. Bringt man beide aufeinander, dann passt es. Hebel wieder runter und die CPU sitzt.
Als nächstes werden die Speicherriegel in die "Bänke" gedrückt. Dem steht eigentlich nur das Netzteil im Weg, das sich etwa einen Zentimeter darüber befindet. Wer die Herausforderung sucht, kann sie natürlich auch so eindrücken. Ich hab mich aber entschieden, das Netzteil abzubauen und es zur Seite zu schieben. Jetzt ist Platz für große Hände um die Ram-Riegel zu montieren. Danach kann man das Netzteil dann wieder an seiner alten Position befestigen.
Jetzt kommt die Wärmeleitpaste auf die CPU und dann die Heatpipe andrücken und wieder befestigen. Zum Schluss noch den Lüfter wieder montieren.

An dieser Stelle hab ich mich jetzt dummerweise entschlossen, die Festplatte und den Schlitten wieder zu montieren. Besser wärs aber gewesen, erstmal die Grafikkarte in den AGP- und die Sat-Karte in den PCI-Slot zu friemeln. Geht natürlich auch, wenn der Schlitten schon drin ist, war aber wesentlich umständlicher und man zieht sich an den Metalkanten des Schlittens mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Wunden an den Händen zu. Es soll ja auch jeder sehen, das man hart gearbeitet hat Ansonsten ist das Gehäuse aber wirklich sehr gut gearbeitet, so das man den Verlust von Fingern nicht wirklich befürchten muss.
Übrigens spart es ungemein Zeit, wenn man die Festplatte gleich richtig rum auf dem Schlitten montiert (Steckerleisten nach hinten). Dann muss man die halbe Kiste nicht wieder auseinanderschrauben, wenn man sie anschließen will. Nicht, dass mir das passiert wäre. Ich wollte es nur mal erwähnen *hüstel*.
Ok, also der Schlitten ist drin und die Steckkarten auch. Das DVD-Laufwerk sollte man sich ganz bis zum Schluss aufheben. Da es doch um einige Zentimeter hinten über den Schlitten hinausgeht, wird es sonst sehr eng im Gehäuse und man hat Probleme die Festplatte an die Stromversorgung und den S-ATA-Konnektor anzuschließen.
Wirkliche Probleme gab es beim Zusammenbau eigentlich nicht. Die Reihenfolge sollte man sich vorher genau überlegen. Was die nötigen Kabel (Stromversorgung, S-ATA, IDE) angeht: Die sind fast alle (bis auf das S-ATA-Datenkabel) im Gehäuse vormontiert und haben genau die richtige Länge, um sie problemlos anzuschließen. Für Geräte, die als Bulkware (Massenware, wie beispielsweise im Fall des DVD/CD-Brenners) gekauft wurden, liegen dem Gehäuse genügend Befestigungsschrauben bei.

So, fertig! Dann mal ab damit auf den Schreibtisch - anschließen und einschalten. Erstaunlicherweise spuckte er keine Funken und nach dem Einlegen der erste Installation-CD (zur WIN XP Mediacenter Edition 2005 gehören 2) läuft das Setup problemlos an. Mittendrin verlangt XP dann die zweite CD. Nach dem Einlegen geht es ebenfalls anstandslos dem Ende der Installation entgegen. Dann allerdings kommt eine Microsoft-typische Mystik-Meldung: Die CD mit dem Service Pack 2 wird verlangt.
Der geneigte Installationsteilnehmer fragt sich nun: Welche ist das? Die Erste oder die Zweite oder vielleicht eine ganz Andere? Ich will Euch nicht auf die Folter spannen: Es ist die Erste (Ok, kommt man auch selbst drauf). Warum Microsoft das nicht einfach ganz klar schreiben kann, bleibt das Geheimnis der Redmonder.
Nach etwa 45 Minuten ist die Installation beendet und Windows XP MCE 2005 wird das erste Mal gestartet. Kein Bluescreen und kein Absturz: Es funktioniert. Ob das so bleibt und welche Tricks man anwenden muss, um das Mediacenter zum Ausgeben von Sat-Fernsehen zu bewegen - das erfahrt Ihr in der nächsten Ausgabe.
Hallo, mein Name ist Dirk. Ich bin 30 und wohne in Kiel. Mehr Infos hier im Blog oder per 
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